Die Königsangerspitze in den Sarntaler Alpen

Die Königsangerspitze ist ein Berg bzw. eine Erhebung in den Sarntaler Alpen und gilt als Hausberg der Klausener Fraktion Latzfons. Auf Italienisch wird die Königsangerspitze „Monte Pascolo“ genannt. Der Gipfel der Königsangerspitze liegt auf einer Höhe von 2.439 Metern über dem Meeresspiegel und bildet zusammen mit ein paar weiteren kleineren Erhebungen einen kleinen Bergstock.

Die Königsangerspitze ist vor allem wegen der herrlichen Aussicht bekannt und beliebt, die sich einem vom Gipfelkreuz aus bietet. Von hier hat man vor allem auf die Dolomiten – die größtenteils von der UNESCO im Jahr 2009 als Weltnaturerbe anerkannt wurden – eine wunderbare Aussicht. Ein weiterer Grund, weshalb der Gipfel der Königsangerspitze gerne von Bergsteigern aufgesucht wird, ist, dass diese über eine relativ leichte Wanderung erreicht werden kann.

Die Umgebung der Königsangerspitze

Die Königsangerspitze gehört zu den Sarntaler Alpen und befindet sich hier an deren Ostkamm. Im Süden der Königsangerspitze befindet sich der 1.400-Seelen-Ort Latzfons, im Norden das Schalderer Tal und im Osten erstreckt sich das Südtiroler Eisacktal.

Während im Norden die Königsangerspitze steile Felswände aufweist, dehnt sie sich in Richtung Süden über weite Almhänge aus.

Die Routen zur Königsangerspitze

Dass es lohnenswert ist, den Gipfel der Königsangerspitze zu besteigen, hatten die Menschen bereits in der Frühzeit herausgefunden. So wurden im Gipfelbereich im Jahr 1951 prähistorische Tonscherben gefunden, anhand deren belegt werden kann, dass sich schon in der Frühzeit hier Menschen aufgehalten haben.

Sicherlich ist in unserer heutigen Zeit der Aufstieg zum Gipfel der Königsangerspitze etwas leichter zu bewältigen als noch in der Frühzeit. Für einen Aufstieg sollte man sich dennoch drei bis dreieinhalb Stunden Zeit nehmen. Die meisten Bergsteiger nehmen die Route, welche von der Radlseehütte auf den Gipfel führt. Von der Radlseehütte muss man über einen einfachen Steig bis zum Gipfel nur noch 200 Höhenmeter zurücklegen.

Zur Radlseehütte kommt man entweder vom Osten. Hier nimmt man den Weg von Gereuth bis zum Perlungerhof. Ab dem Perlungerhof nimmt man den Wanderweg 8A, danach den Wanderweg 8. Dieser führt zunächst durch ein Waldstück. Danach wird der Weg etwas steiler. Bei dem Wegkreuz, das man auf einer Höhe von 1.771 Metern über dem Meeresspiegel erreicht, kann man entweder über die Radlseehütte wandern oder man nimmt den Weg rechterhand über den Hundskopf, welcher ebenfalls zum Gipfel führt. Empfehlenswert ist der Weg über den Hundskopf (2.354 Meter über dem Meeresspiegel). Kommt man am Hundskopf an, kann man linkerhand bereits das Gipfelkreuz sehen. Der Weg führt auf einer relativ gleichbleibenden Höhe weiter um den Radlsee bis zum Gipfelkreuz der Königsangerspitze.

Alternativ kann man vom Süden den Weg über das Garner Wetterkreuz nehmen. Etwas oberhalb vom Garner Wetterkreuz befindet sich ein Parkplatz, welcher als Ausgangspunkt genutzt werden kann. Von hier nimmt man direkt die Beschilderung „Radlsee Nr. 10“. Dieser Weg mündet später dann ebenfalls in den Weg Nr. 8. Wer nicht den gleichen Weg vom Gipfelkreuz zum Parkplatz zurückgehen möchte und zusätzlich weiter eineinhalb Stunden Zeit hat, dem empfiehlt sich die Rückweg über die Klausner Hütte. Westlich des Gipfels führt ein Weg zur Lorenzischarte und zur Klausner Hütte. Über Kühhof geht es dann bis zum Parkplatz. Dieser Weg ist landschaftlich sehr ansprechend und führt über eine herrliche Almenlandschaft.

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