Villanderer Alm

Die Villanderer Alm – Alm mit Dolomiten-Panoramaansicht

Sie ist zwar nicht die größte und bekannteste Hochalm – dennoch zählt die Villanderer Alm im Südtiroler Eisacktal mit zu den größten Hochalmen Europas. Auch ist die Alm bei den Urlaubern aufgrund der herrlichen Panoramaansicht der Dolomiten, den weiten Wiesen und Hochmooren, den schönen Seen und grasbedeckten Bergkuppen äußerst beliebt. Auf der Villanderer Alm erschließen sich den Wanderfreunden unzählige Wander- und Spaziermöglichkeiten inmitten der traumhaften Südtiroler Natur. Die höchste Erhebung der Villanderer Alm stellt der Villanderer Berg mit einer Höhe von 2.509 Metern über dem Meeresspiegel dar.

Villanders ist eine Ortschaft, welche sich in der Südtiroler Bezirksgemeinschaft Eisacktal befindet und der Alm ihren Namen gegeben hat. Die Villanderer Alm erstreckt sich oberhalb von Villanders zwischen Zargenbach und Tinnebach. Wer auf der Villanderer Alm wandert, der findet hier viele Almhütten vor, welche über die gesamte Alm verstreut sind und die Wanderer mit Südtiroler Gerichten zum Rasten einladen.

Interessante Ausflugsziele auf der Villanderer Alm

Villanderer Berg

Der Villanderer Berg ist aufgrund dessen, dass dieser den höchsten Punkt der Villanderer Alm darstellt, eines der beliebtesten Ausflugsziele der Alm. Der Villanderer Berg ist kein typischer Berg, welcher sich auf seinem Gipfel als reiner Stein zeigt, denn dieser ist noch grasbewachsen. Dennoch ist der Villanderer Berg aufgrund des Panoramas, welches von hier aus bewundert werden kann, auf jeden Fall einen Ausflug wert. Von hier aus kann bestens auf die südlich gelegenen Dolomiten gesehen werden.

Der Villanderer Berg befindet sich westlich des Toten Sees. Wer auf den Villanderer Berg steigt, der sollte auch die Sarner Scharte, welche auf einer Höhe von 2.460 Metern über dem Meeresspiegel liegt, überschreiten. Beide Berge sind relativ einfach zu begehen. Dennoch ist Trittsicherheit und eine gute Wanderausrüstung hierfür vonnöten.

Totenkirchlein und Totensee

Dort, wo die Villanderer Alm in das Sarntal übergeht, befindet sich das weitum sichtbare Totenkirchlein. Auf einem Bergkamm lockt es die Besucher an, wenngleich der Name des Kirchleins alles andere als einladend klingt. Zu dem Namen ist das Totenkirchlein aufgrund einer Sage gekommen. Nach der Sage soll bei dem Kirchlein während einer Pestepidemie ein Knecht verstorben sein. Aus Furcht, sich mit der Seuche anzustecken, getraute sich niemand, den Knecht zu beerdigen.

Das Totenkirchlein liegt auf einer Höhe von 2.186 Metern über dem Meeresspiegel und wurde von den Bergknappen bereits im Mittelalter erbaut. Schon seit langem ist es ein Brauch, dass Angehörige ein Sterbebildchen von Verstorbenen in das Totenkirchlein bringen. Wer zum Totenkirchlein gelangen möchte, kann den Kreuzweg, welcher insgesamt 14 Stationen aufweist, nehmen. Dabei handelt es sich um den Weg Nr. 6; dieser führt von der Gasser-Hütte über das Scheibenstock-Marterl entlang der Kreuzwegstationen bis zu der kleinen Bergkirche. In dem Kirchlein ist eine überdimensionierte Kreuzigungsgruppe zu sehen.

Nicht weit von der Totenkirche entfernt liegt der Totensee. Dabei handelt es sich um einen eiskalten und kristallklaren Bergsee, welcher in einem Kessel liegt. Nur die Mutigsten wagen es, an einen warmen Sommertag, ein erfrischendes Bad im Totensee zu nehmen.

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